Zukunftswerkstatt von RWE Power

Zukunftswerkstatt von RWE Power

Blick auf Aldenhoven im Jahr 2030
Die Jahrgangsstufen 9 und 10 der Käthe-Kollwitz-Realschule erarbeiteten in der Zukunftswerkstatt von RWE Power kreative Konzepte für das Indeland.

Foto: RWE Power

Wie bleibt Aldenhoven attraktiv als Wohnort? Was muss die Gemeinde bieten, damit sich dort auf Dauer wirklich alle Generationen – auch die jungen Leute – wohlfühlen? Mit diesen Fragen haben sich Jungen und Mädchen der Jahrgangsstufen neun und zehn der Käthe-Kollwitz-Realschule auf Einladung von RWE Power befasst.

Wie sie im Jahr 2030 in ihrer Region leben wollen, das erarbeiteten sie eine kurzweilige Woche lang beim Innovationsspiel „PowerPlan – die Zukunftswerkstatt“. Ihre Ergebnisse stellten sie vergangene Woche vor.

Die Jugendlichen malten ein farbenfrohes Bild, wie die Welt von Morgen in Aldenhoven und im Indeland aussehen wird. Leben und Arbeiten, Freizeit und Wohnen – die Vorschläge dafür zeigten, mit wie viel Spaß und Kreativität die jungen Leute sich mit ihrer Zukunft befasst haben. Das war bei der erfrischenden Präsentation in der Schule spürbar.



„Ich habe viel mitgeschrieben. Das soll nicht ins Leere laufen“, gratulierte Bürgermeister Ralf Claßen den Jugendlichen zur Präsentation ihrer Ergebnisse. Sie hätten einige „wunderbare Dinge“ entwickelt, die er in die kommunalpolitische Arbeit einbringen wolle. Claßen: „Dann sehen wir uns im Rathaus wieder.“

Auch Schulleiterin Sigrid Nather, ihr Kollege Stefan Klocke und Moderatorin Anna Kreuzer freuten sich über die hohe Kreativität ihrer Schülerinnen und Schüler.

Ein Team plante die Schule der Zukunft: 2030 beginnt der Unterricht demnach erst um 9.15 Uhr und damit deutlich später als heute. Dadurch seien die Schüler ausgeruhter, entspannter und aktiver im Unterricht. Tablet-Computer und Smartboard sollten die heutigen Bücher ersetzen, weil sie viel leichter und aktueller sind.



Die Arbeitsgruppe „Freizeit und Tourismus“ stellte „Future World“ vor – eine „riesige Freizeitanlage“ mit Hotel, Kinderkirmes, Streichelzoo, Sportanlagen, Disko, Shisha-Bar und einem Restaurant in einem Aquarium. Der Indesee, dessen Füllung nach 2030 beginnen wird, soll dem Resort als Badegewässer und Tauchzentrum dienen.

„Zukunftsgestaltung braucht Vision und Innovation. Die Denker und Macher von Morgen sind hier unter uns. Aldenhoven und das Indeland im Jahr 2030 – das ist kein abstraktes, sondern ein lebensnahes Thema. Die Jugendlichen werden hier eines Tages als Arbeitnehmer und Steuerzahler, als Eltern und Verantwortungsträger leben, in einer Region, deren Zukunft auch uns am Herzen liegt“, erklärte Michael Eyll-Vetter nach der Präsentation. Er leitet bei RWE Power die Tagebauentwicklung.

Foto: RWE Power



Die Schülerinnen und Schüler schlossen auch die Senioren in ihre Überlegungen ein: Für „ältere Menschen ab 55“ hatten sie die Idee, stark Gehbehinderte mit selbstfahrenden Rollstühlen zu versorgen – mit Sprachsteuerung, automatischer Hindernis-Erkennung und Navi. Für Aldenhovens Alte könnte eine barrierefreie Bungalow-Siedlung errichtet werden, eine Wellness-Anlage inklusive.



Mit der Projektwoche „PowerPlan“ ermöglicht RWE Power Schülerinnen und Schülern Einblicke ins Unternehmen. Sie lernen Arbeitsplätze kennen, besichtigen Standorte, bekommen Informationen zu Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten. Dabei treffen sie Azubis und Mitarbeiter, also Menschen aus der beruflichen Praxis.
RWE bietet auch in diesem Sommer wieder mehr als neue 150 Ausbildungsplätze in vielen Berufen an. Es gibt noch freie Plätze, und Bewerbungen sind weiterhin willkommen, betonte RWE-Vertreter Michael Eyll-Vetter in Aldenhoven.

Informationen dazu gibt es im Internet unter www.rwe.com/ausbildung, bei Facebook unter „rwepowerausbildung“, telefonisch unter 0221/480-1444 oder per E-Mail an: ausbildung@rwe.com.
(vgl. Artikel aus der JVZ vom 1. März 2018)