Jugend forscht - Schüler experimentieren 2016

Gute Platzierungen bei "Jugend forscht!"

Paderborn. Die Bundessieger des Wettbewerbs „Jugend forscht“ sind am Sonntag in Paderborn gekürt worden. Der bestplatzierte Schüler aus unserer Region ist Markus Ziemke (18) vom Städtischen Gymnasium Herzogenrath. Er holte den vierten Platz im Bereich Arbeitswelt einer Datenbrille für Lagerarbeiter, die mit einem Laserscanner am Handgelenk kommuniziert. Sebastian Obst (17) vom Cornelius-Burgh-Gymnasium Erkelenz wurde mit einer Arbeit über die Wirkweise spezieller Moleküle in Kunststoffen Fünfter im Bereich Chemie. Einer der Helmholtz-Preise für besonders engagierte Projektbetreuer ging an den Lehrer Stefan Klocke von der Käthe-Kollwitz-Realschule Aldenhoven. Den Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit erhielt Tassilo Schwarz (17) aus dem bayerischen Seeon. Er entwickelte ein Abwehrsystem zum Aufspüren und Verfolgen von Drohnen. Im Fachbereich Arbeitswelt setzte sich der Wuppertaler Tobias Gerbracht (18) durch. Er präsentierte einen Projektor, mit dem er virtuelle Gegenstände im Raum erzeugen kann, so dass der Betrachter sie für reale Objekte seiner Umgebung hält. 191 Nachwuchsforscher hatten insgesamt 110 Projekte vorgestellt. (cs/dpa)